Herbstzeit

Es ist Herbst. Eine überaus attraktive Jahreszeit, manchmal wird es noch angenehm warm und sonnig (so wie die letzten Tage), das Laub verfärbt sich so schön und überhaupt sind da die Erinnerungen an andere Herbstzeiten…

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Kürbissuppe gab’s auch. Blick aus dem Küchenfenster. (Quelle/Bildrechte: dieverlorenenschuhe)

Aber Herbst bedeutet auch, Abschied zu nehmen. Der Sommer ist unwiderbringlich vorbei. Es wird dauern, bis er das nächste Mal um die Ecke kommt. Und dazwischen ist diese ungemütliche Zeit mit Kälte, Nässe, leider Dank der Klimaerwärmung viel zu wenig Schnee und viel zu wenig Tageslicht, was sich nicht besonders positiv auf mein Gemüt auswirkt. Bald werden die schönen bunten Blätter auch Geschichte sein. Zuletzt färben sich immer die Rotahornbäume auf unserem Grundstück so wunderschön knallig rot. Und dann wird alles nackig und kahl.

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Ein „paar“ Kastanien für die Kinder. (Quelle/Bildrechte: dieverlorenenschuhe)

Die Kinder sammelten Kastanien. Wir haben tatsächlich eine Quelle aufgetan – und was für eine. Ein riesiger alter Kastanienbaum und Kastanien bis zum Abwinken. Wir hätten noch stundenlang weitersammeln können. Und der Baum hängt noch immer voll bis obenhin.

„Backen Sie, backen Sie!“

Ähnlich erging es uns dieses Jahr mit unserem Apfelbaum. Eine leckere Sorte, sofern man sie schnell vertilgt. Leider ist der Apfel überhaupt nicht lagerungsfähig und vergammelt schon nach kurzer Zeit. Weil ich gar nicht so viel Zeit oder auch Lust habe, um alle zu verarbeiten, sind viele Früchte einfach zu Fallobst geworden. Im übrigen auch schon vor der eigentlichen Reife. Ich habe mir für nächstes Jahr vorgenommen, Äpfel zur Mosterei zu bringen. Leider gehen die Äpfel beim Herunterfallen sehr schnell kaputt. Und sie sind echt Bio, was man an dem ein oder anderen Wurm sehr gut erkennen kann. Alles in allem könnte ich mich mit den vielen Äpfeln totschmeißen (habe das aber nicht ernsthaft vor!) und kann sie auch so langsam nicht mehr sehen. Habe Apfelringe gemacht, mache vielleicht noch Mus, aber bitte keinen Apfelkuchen mehr, denn 3 Stück innerhalb von 2 Wochen reichen mir. Wobei ich ein tolles Rezept gefunden habe, das schnell und einfach geht und lecker schmeckt. Habe es aus der Brigitte Mom und aussehen tut das letzte Ergebnis so:

20151004_130911_resized_1Apfelkuchen einfach & lecker: man nehme zwei Becher Sahne à 200 g. Diese kommen in eine Rührschüssel, die Becher werden anschließend sauber gemacht und als Maß benutzt. Ein Becher Zucker (ich nehme etwas weniger, ist immer noch süß genug), kommt zu der Milch, dazu noch ein Päckchen Vanillezucker. Alles gut verrühren, bis die Sahne fast steif ist. Dann kommen 5 Eier hinzu und 3 Becher Mehl plus ein Päckchen Backpulver. Wieder gut verrühren und ab damit aufs Backblech (etwas tiefer, geht ja noch auf). Darauf folgen die Äpfel. Dieses Mal habe ich sie nicht geschält, nur das Kerngehäuse entfernt und in großzügig dicke Schnitze geschnitten. 15 Minuten backt das ganze dann bei 160 ° Umluft oder 200 ° Ober-, Unterhitze. In der Zeit kann man den „Belag“ fertig machen:

125 g Butter zusammen mit einem halben Becher Zucker und einem halben Becher Milch in einem Topf aufkochen, dazu 100 g gehobelte Mandeln geben. (Letzteres ist variabel, wie ich finde. Kokosflocken dazu schmecken z. B. auch ganz gut). Das kommt auf den Kuchen und der wird für weitere 15 Minuten gebacken und dann ist er auch schon fertig. Tata!

(Keine Gewähr. Habe es soeben aus der Erinnerung aufgeschrieben. Bin mir aber ziemlich sicher… . Fehlen tun daher aber die Angaben für den Gas-Ofen).

Na, dann Guten Appetit und bis bald, wenn es wieder heißt: „Backen Sie! Bald ist Weihnachten, wir backen Plätzchen und lassen unsere Kinder die Küche versauen“. 😉

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