Wenn Mama nicht mehr kann #burnout

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Mal geht es rauf und mal geht es wieder runter. (Bildrechte: dieverlorenenschuhe)

Wir müssen aber können, wir Mütter. Immer und überall, jederzeit. Ob wir krank sind oder nicht. Welche Mutter kennt das nicht: sie sollte eigentlich das Bett hüten, doch sie hat keine Wahl. Es ist niemand da, der sich um die Kinder und den Haushalt kümmert. Oder der Partner hat die Männergrippe und liegt selber mit Schnupfen halbtot danieder. Da haben wir Mütter einfach Pech gehabt. Und wenn nicht nur wir über der Kloschüssel hängen, sondern auch noch die Kinder, dann ist „Holland in Not“. Es hilft nichts, wir müssen ran!

Und dann gibt es da noch die anderen Sachen, die, welche nicht so schnell wieder verschwinden. Wir sind erschöpft, dauermüde, der Körper streikt. Erst nur ein bißchen und nur ab und zu, dann immer öfter und immer länger. Es wird schlimmer, wir wissen, wir brauchen eine Auszeit. Das eine Stündchen am Abend reicht nicht mehr, wird sowieso verschlafen (zum Glück! Schlaf!),  auch nicht die Stunde unter der Woche, wenn der Partner oder die Großeltern mal die Kinder nehmen. Es reicht irgendwann nicht mehr. Wir sind nur noch alle, kaputt, leer. Ausgebrannt. Verzweifelt dazu. Das Burnout-Syndrom hat zugeschlagen.

Erst schleichend, dann radikal

So fing es auch bei mir an. Jahrelang viel, viel (!) zu wenig Schlaf. Keine wirkliche Auszeiten mehr, im Alltag sowieso nicht. Urlaube, die zwar einen Ortswechsel beinhalteten, aber den Beinamen „Erholung“ nicht verdient hätten. Genauso wenig die Wochenenden, die man früher genutzt hatte, um mal was zu erleben, etwas für sich zu tun und außerdem dazu, sich vom Job auszuruhen. Einfach mal wieder zu sich selber finden. Nichts (zu) machen! Jetzt sind da die Kinder, welche einen brauchen. Häufig und gerade in den ersten Jahren rund um die Uhr. „Sie wollen immer noch alles!“ sagte man zu mir. Achja? Ich wollte einfach nur eine Familie und einen Job, der Spaß macht und das Geld bringt, welches wir zum Leben brauchen (und mir ein wenig Rente sichert). Alles andere hatte ich aufgegeben. Hobbys und Interessen? Fehlanzeige. Ein Heim nach meinen Vorstellungen? Hier regiert schon lange das Chaos und die To-Do-Liste reicht mindestens einmal um den Erdball. Tolle Urlaubsreisen? Ja, ein Mal im Jahr an die Nordsee (wobei das auch schön ist, ich bin da sehr gerne). Selbstverwirklichung als Musikerin, Musizieren auf höchsten Niveau in diversen Orchestern und Kammermusikformationen? Habe ich längst aufgegeben. Keine Zeit, keine Kraft. Was also bitte will ich immer noch alles, wenn ich schon so vieles hergegeben habe?

Ich schob meinen Zustand auf die jahrelange Ausbeute meiner eigenen Person. Zwei Kinder mit kleinem Altersabstand, immer wieder schnell zurück in den Job. Schichtdienste. Ich bin zudem nicht mehr die Jüngste. Nur noch erschöpft. Manchmal fing ich einfach an zu weinen, aus dem Nichts und aus purer Erschöpfung und Verzweifelung. Ich wurde auch aggressiv und gereizt, lies meine Wut schreiend heraus und rannte sogar mal davon. Ich holte mir Hilfe, das war vor einem Jahr, ging zum Arzt, wurde krank geschrieben. Ging wieder arbeiten. Spürte nach einigen harten Wochen, dass ich dringend eine Pause bräuchte. Aber es war Sonntag, mein Mann und ich mussten arbeiten. In der Nacht davor fing es an. Es ging mir so mies. Ich hatte Atemaussetzer, Durchfall und konnte kaum schlafen. Irgendwas fühlte sich komisch an, und ich wusste nicht, was es ist. Eine „komische Erkrankung“, sagte ich noch hinterher, eine Woche später, als ich wieder auf den Beinen war.

An dem Sonntag schaffte ich es noch bis an den Fernsehkameras vorbei. Es war heiß. Ich schwitzte. Mir war schwindelig. Ich bekam kaum Luft. Diese innere Unruhe in meinem Körper machte mich wahnsinnig. Dann holte mich das DRK ab.

Immer weiter – höher und schneller is‘ längst nicht mehr

Der Arzt sagte, ich sei erst mal durch und bevor es zum Burn-Out käme, schrieb er mich noch mal krank. Außerdem fand ich eine Psychotherapeutin. „Suchen Sie sich Inseln im Alltag!“ Ja, wie denn?! Ich musste weitermachen. Job, ständig streitende Kinder, massive Eheprobleme, ein fehlendes soziales Netz und (somit) emotional ohne jegliche Unterstützung, gefühlt also wie total alleine. Dazu Schuldgefühle (ich bin immer Schuld, an allem!), Selbstzweifel und Zweifel an allem, an meiner ganzen Lebenssituation und vielen Entscheidungen in der Vergangenheit. Ich war frustriert, meine Frustrationstoleranz lange überschritten. Meine Gedanken drehten sich im Kreis, Monatelang. Eigentlich schon Jahrelang. Manchmal waren da diese Momente der absoluten Leere. Ich hatte das Gefühl, dass die Zukunft im Dunkeln lag, völlig sinnentleert. Dann waren da wieder die Kinder. Für sie musste ich durchhalten! Für wen sonst? Dann immer wieder diese Atemprobleme und diese Erschöpfung. Das Gefühl, schwer krank zu sein! Damit kam ich dann per Hyperventilationstetanie in die Notaufnahme. Mein ganzer Körper kribbelte und hatte sich teilweise verkrampft. Ich sollte eigentlich gerade meine Tochter im Kindergarten eingewöhnen (der Mann hatte den Anfang gemacht) und nun ging erst mal ein paar Tage gar nichts mehr. Statt die Zeit für mich zu nutzen, lag ich da und starte die Decke an. Selbst Lesen war zu anstrengend. Ich schloss die Augen und wartete darauf, dass mein Körper mir wieder gehorchte.

Das tat er – mehr oder weniger. Ich war dauernervös, dieses Zittern war viel zu oft da. Ich hatte morgens im Auto schon Atemnot und oft hörte das stundenlang nicht auf oder kam immer wieder. Da ist kein Sauerstoff für mich! Und automatisches Atmen ging dann nicht mehr, ich musste mich darauf konzentrieren, sonst hörte ich einfach auf. Später, als es richtig schlimm war, wachte ich nachts immer wieder auf, weil ich zu Atmen aufgehört hatte. Jedenfalls kam es mir so vor.

Leichte Panikattacken bestimmten meinen Alltag. Der Körper zitterte, ich wurde so unglaublich müde und wollte nur noch meine Ruhe. Aber ich biss mich durch und dann ging es mir besser. Wochenlang war ich fit. Also war es doch der Eisenmangel, den man festgestellt hatte. Ich nahm Eisentabletten und vielleicht hatte das einen gewissen Placebo-Effekt.

Ätschbätsch – zu früh gefreut

Anfang des Jahres merkte ich bald, dass ich mal wieder ein Päuschen gebrauchen könnte. Ich sehnte mich nach einem ganzen Tag nur für mich alleine. Ruhe! Doch ich nahm ihn mir nicht. Ich spürte, wie die innere Gereiztheit zurück kam. Dann verlangte man im Kindergarten ein Gespräch. Kind Nr. 1, so ginge es nicht weiter, eine Lösung müsse her. Ich hatte eine Kinderpsychotherapeutin angerufen, trotzdem ging ich aus dem Gespräch mit den Erzieherinnen raus und konnte nicht mehr. Zumal ich nicht wußte, wie ich mit meinem Mann, mit dem es zu dem Zeitpunkt katastrophal lief und sich meine Gedanken nun schon so lange um das Thema Trennung drehten, bezüglich dieses „Problems“ auf einen gemeinsamen Nenner kommen sollte. Mit  ihm zu kommunizieren war nicht mehr möglich. Es fühlte sich an diesem Nachmittag an, als hätte man mir gerade komplett jeglicher Energie aus dem  Körper gesaugt.

Einige Tage später fing es an. Mein „Körpertinnitus“, wie ich ihn lange nannte. Mein Körper zitterte innerlich, nein, er vibrierte und bebte, laut. Nachts war ich wie gewohnt oft wach und mein Körper bebte und brummte wie verrückt. Es wurde nach einiger Zeit wieder leicht besser und ich nahm mir meine „Mama-Auszeit“, aber das reichte nicht mehr. Sobald ich zurück kehrte zu meiner Familie und auf meinen wie immer griesgrämigen Mann stieß, fing es wieder an. Und dann ging gar nichts mehr.

Der totale Zusammenbruch – Ausgebrannt

Mein Körper streikte, komplett. Und damit auch mein Geist. Ich hatte Orchesterprobe, aber ich fühlte, dass ich total erschöpft war, zu erschöpft, um mit meinem Instrument noch die anstrengenden und anspruchsvollen Stücke zu bewältigen. Mir war schwindelig, ich sah die Ferne verschwommen und fühlte diese Hitze hinter der Stirn. Ich holte meine Kinder vom Kindergarten ab und schleppte mich mit ihnen nach Hause. Mein Mann kam dazu. Ich lag den Rest des Nachmittags auf dem Sofa und kam nicht mehr hoch. Auch am nächsten und übernächsten Morgen nicht mehr. Ich rief meinen Chef an und meldete mich krank, ging am nächsten morgen zum Arzt. Der half mir nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich konnte mich nicht mehr richtig um die Kinder kümmern. Ich war ein Häufchen Elend. Wenn ich aufstand, wurde mir schwindelig, heiß, ich zitterte, bekam wieder diese Kribbelgefühle. Und dann dieser Druck hinter der Stirn, die Sehstörungen und diese totale Schwäche und bleiernde Müdigkeit. Mein Herz hämmerte in meinem Oberkörper. Ich dachte immer wieder, ich müsse jeden Augenblich zusammenbrechen.  Ich bat meinen Mann, eher von der Arbeit nach Hause zu kommen, und er kam. Zwar waren meine Schwiegereltern im Haus und betreuten die Kinder, ich versuchte noch etwas zu helfen, aber ich hatte Angst und brauchte jemanden, der nun emotional für mich da war. Das Wochenende stand vor der Tür und bedeutete in diesem Fall, dass mein Mann an beiden Tagen komplett arbeiten musste. Er ging zwar am Samstag später, aber es half nichts. Ich konnte nicht mehr. Ich rief mir einen Krankenwagen und lies mich in mein Krankenhaus in die Notaufnahme bringen. Ich hatte mich von meinen Kindern verabschiedet und ihnen versichert, dass ich bald wieder käme. Beide sahen, wie der Krankenwagen mit mir davon fuhr.

Der Arzt war nett, lustig und schien mich ernst zu nehmen. Er verschrieb mir ein Antidepressivum und erklärte mir, woher mein Zustand käme. Wer jahrelang versuchte zu funktionieren, und sich dabei ständig über seine Kräfte hinaus verausgabt, der wird eben irgendwann krank. Das mit dem Serotonin in meinem Gehirn funktioniere eben nicht mehr richtig. Wenn ich das Medikament ein Jahr lang, vielleicht auch zwei, nehmen würde und weiterhin eine Therapie machte, würde ich wieder gesund werden. Angststörung / Depressive Störung (gemischt), so lautet die Diagnose auf dem Arztbrief. Endlich passiert etwas, denke ich. Lange habe ich für mich ausgeschlossen, Chemie in meinen Körper zu schütten. Jetzt bin ich einfach nur froh. Es wird eine Weile dauern, bis es wirkt, sagte der Arzt. Außerdem soll ich die Dosis nur sehr behutsam steigern.

Darf ich jetzt nicht mehr funktionieren?

Eine Woche lang liege ich fast nur, selbst Lesen ist mir meistens zu anstrengend. Schlafen kann ich nicht, essen mag ich nicht, ich habe einfach keinen Appetit. Selbst Schokolade, die sonst zu meinen Hauptnahrungsmitteln gehört, verschmähe ich. Ich trinke Wasser und warte. Warte darauf, dass es mir besser geht, das Zittern und Brummen weniger wird und ich wieder auf irgendetwas Lust habe. Oder die Kraft. Mein Mann ist zu Hause, er kümmert sich um die Kinder und auch – mehr oder weniger – um den Haushalt und um mich. Er sagt, wir würden das schon schaffen, gemeinsam. Und ich frage ihn was ist, wenn es mir niemals mehr besser geht.

Aber dann irgendwann wird es besser, es gibt bessere Momente. Ich kann wieder öfter aufstehen und auch mal für die Kinder da sein. Ich bin zu Hause. Wenn die Kinder nicht da sind, liege ich meistens auf meinem Bett. Manchmal setze ich mich in meinen alten Ikea-Sessel und schaue nach draußen. Oder ich sitze auf meinem Sitzsack und blicke in den Garten. Die Sonne scheint, das tut so gut. Ich bin einfach da und hoffe. Eines Tages wird alles wieder gut, bestimmt.

Nachts habe ich gerade in der ersten Zeit starke Angst-/ Panikattacken. Es ist grausam. Aus dem Nichts wache ich auf und ringe nach Luft. Habe wohl mal wieder aufgehört gehabt zu atmen. Oder es gibt einen Rums, der durch meinen Körper ruckt und bin wach. Stundenlang oder immer wieder. Es ist so anstrengend. Nur tagsüber schlafen kann ich nie.

„Ich kann nicht mehr!“

Darf ich das sagen? Als berufstätige Mutter zweier kleiner Kinder, die Unterstützung in Form eines Mannes und einem Großelternpaares hat? Ist es nicht einzig und alleine den Alleinerziehenden vorbehalten, irgendwann vor Erschöpfung zusammen zu brechen? Ganz schlimm ist es bei den Frauen, die weder vom Vater ihrer Kinder noch von anderen Anverwandten Unterstützung bekommen und zudem finanziell nicht gerade gut dastehen? Also, durfte ich überhaupt so krank werden? Ich weiß es nicht. Es ist passiert. Ich bin ein perfektionistisch veranlagerter Mensch und zudem hochsensibel. Ich habe in meinem Leben bei weitem nicht nur Schönes erlebt. Ich bringe also einige Voraussetzungen mit, die solche Erkrankungen begünstigen können.

Das Ganze ist jetzt gute 2 Monate her. Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Artikel schreiben und veröffentlichen sollte. Es ist sehr persönlich. Aber vielleicht hilft es. Hilft anderen, die Symptome zu erkennen und sie ernst zu nehmen. Mir geht es teilweise besser, aber leider nicht immer. Gerade sind – trotz des herrlichen Frühlingswetters – wieder schlechte Tage. Ich bin sehr müde und kriege schlecht Luft, bin kurzatmig und schlapp. Mir ist oft schwindelig. Ich habe immer wieder dieses Engegefühl in der Brust und mein ganzer Körper fühlt sich oft unheimlich schwer an. Er zittert nach wie vor, wenn auch nicht mehr so stark. Und manchmal habe ich das Gefühl, er kribbelt einfach komplett.

Die Nächte sind bescheiden. Ein Teil meiner Angst dreht sich um die Angst, schwer krank zu sein oder zu werden. Daher werde ich auch hier immer noch einiges ärztlich abklären müssen. Manchmal weiß ich nicht, wie es weitergeht, ob es irgendwann wieder richtig gut wird oder ob ich mit diesem Zustand leben muss. Ich habe einen tollen Ergotherapeuten gefunden (auf Empfehlung meines Hausarztes), der mit Burnout-Betroffenen arbeitet und sich auf die psychische Schiene spezialisiert (hat). Außerdem habe ich eine neue Psychotherapeutin kontaktiert, die eventuell besser zu mir passt. Ich freue mich darauf, wenn sie endlich anruft um mir zu verkünden, dass sie nun Zeit für mich hat. Das ist ja in diesem Bereich immer nicht so einfach. Man wartet schon mal mehrere Monate auf einen Therapieplatz.

Im Krankenhaus werde ich immer wieder ambulant betreut, vor allem wegen der Mediaktion. Ich versuche, an mir zu arbeiten. Meine Erwartungen und Ansprüche in vielen Bereichen habe ich enorm nach unten geschraubt. Höher, schneller, weiter brauche ich nicht mehr unbedingt, trotzdem sind einige Dinge wichtig, um glücklich sein zu können. Eine funktionierende Paarbeziehung stellt dabei das größte Problem bzw. Herausforderung für mich dar. Jeder kleine Streit führt – so scheint es mir – zu einer erneuten Verschlechterung meines Zustandes. Eine Lösung ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint… .

Bleibt gesund! Es ist das Wichtigste im Leben!

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21 Kommentare zu “Wenn Mama nicht mehr kann #burnout

  1. jongleurin sagt:

    Danke für diesen Artikel! Und gute Besserung.

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  2. maramarin21 sagt:

    Ich habe gerade vor ein paar Tagen an Dich gedacht. Dass Du in einem Kommentar von einem Burnout schriebst. Ich wollte Dich bitten, darüber zu schreiben. Toll, dass Du es gemacht hast. Vielen Dank für diesen Artikel. Ich denke, die meisten von uns wissen zumindest ansatzweise, wie man in so eine schwere Situation gelangen kann. Die meisten Mütter kämpfen heutzutage regelmäßig an ihrer Belastungsgrenze. Das ist schon länger meine Auffassung zu dem Thema. Nur die wenigsten trauen sich, es so offen zu sagen wie Du. Alles Gute für Dich und auch für Deine Ehe.

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  3. maramarin21 sagt:

    Darf ich das rebloggen? In einer Woche vielleicht? Ich finde Deinen Text so gut und so aufrüttelnd.

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    • Klar darfst Du das. Es geht uns alle an. Denn ich weiß, ich bin nicht alleine. Das Thema wird nur gerne unter den Tisch gekehrt, denn es hat etwas von VERSAGT HABEN und GESCHEITERT SEIN.

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      • maramarin21 sagt:

        Danke. Ich werde dazu auch noch etwas schreiben. Das Thema ist sehr wichtig. Das sehe ich genauso. Von dem Wunsch auf die Belastung von Müttern aufmerksam zu machen, ist mein ganzer Blog getrieben. Wenn man einen Burnout einer Mutter mit „versagt haben“ und „gescheitert sein“ gleichsetzt, dann habe ich in letzter Zeit von sehr vielen „gescheiterten Müttern“ gehört. Was ich sehr traurig finde!

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  4. Juristin sagt:

    Ich wünsche Dir gute Besserung!

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  5. Ich bin beeindruckt, erschüttert und erstaunt zugleich. Beeindruckt von deiner absoluten Ehrlichkeit, erschüttert über deine Gefühle (ich habe jeden Zentimeter mitgefühlt) und erstaunt, dass ich heute meinen artikel unabhängig von deinem geschrieben habe. Vielleicht hilft er dir etwas. ACHTE auf dich. Schonmal die progressive Muskelentspannung als Technik versucht? Wenn du dabei Hilfe benötigst, ich kanns! Kein Drücker, sondern ein Kuss auf die Stirn und ein high Five für jeden Milimeter den du dich wieder aus der Höhle holst. Lern dich wieder zu lieben! Alles liebe sendet dir, Samira (frlbrainbird)

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  6. […] Monaten wurde ich selbst richtig krank. Totale physische wie psychische Erschöpfung – Burn-Out. Mir ging es sehr schlecht und ich dachte bei mir, „Wenn jetzt auch noch mein Vater stürbe, […]

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  7. […] und klingt natürlich bis heute und noch für lange Zeit nach. Aber ich schaffte es, nach meinem schweren Burnout-Syndrom wieder auf die Beine zu kommen und flog sogar dienstlich über den „Großen Teich“. […]

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  8. […] schreibt sie ja schon wieder von diesem Thema, das ewig gleiche. Die erschöpfte Mutter. Aber ich finde, das ist ein Thema, über das man in der […]

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  11. Ankathrin Schmidt sagt:

    Lass Dich bitte auf Ebstein-Barr-Virus, Auslöser des Pfeifferschen Drüsenfiebers, testen. Dazu lässt Du Dir beim Hausarzt ein Blutbild machen, genau mit dem Hinweis, das zu testen. Deine Symptome, die Du beschreibst, deuten stark darauf hin und das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Stresskrankheit, die oft als Folge eines Burnouts auftritt.
    Ich hatte 2009 einen Burnout und infolge dessen dann anschliessend den Pfeiffer. Niemand hatte mir geglaubt, ich habe mich selbst therapiert und bin jetzt als Therapeutin für Informationsmedizin und energetische Psychologie Expertin für BurnOut. Hierzu biete ich auf Mallorca Retreats zur Rehabilitation und auch zur Prophylaxe an. Bei Interesse freue ich mich auf eine Nachricht.

    Herzliche Grüsse und gute Besserung
    Ankathrin Schmidt

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    • Liebe Ankathrin! Danke für Deinen Kommentar. Ich habe ihn nun doch noch freigeschaltet, auch wenn mich Deine Werbung auf meinem Blog etwas irritiert. Desweiteren hätte ich es begrüßt, wenn Du mich gefragt hättest, bevor Du einen meiner Beiträge auf facebook verlinkst. Du hast mir dadurch zwar einen absoluten Besucherrekord auf meinem Blog beschert, aber dennoch hätte ich es nett gefunden, meine Erlaubnis geben zu dürfen. Nichtsdestotrotz: es gibt viele körperliche Symptome anderer Krankheiten, die dem eines Burnouts ähneln können. Ich dachte immer, ich sei ernstlich krank, bevor ich erkannte, dass es ’nur‘ mein völlig ausgebrannter Zustand war, der mich lahmlegte. Wenig Schlaf und ein hoher Stresspegel schwächen zudem das Immunsystem. Ein gefundenes Fressen also für andere Erkrankungen, auch die viraler Art.
      Ich wünsche Dir alles Gute für Dein Projekt.
      Sonja von dieverlorenenschuhe

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  12. Stefanie sagt:

    Wunderbar, ich kenne mich selbst wieder. So leid es mir für dich tut so gut tut es zu sehen,dass ich nicht allein bin mit dem mütterlichen Burnout trotz Ehemann und Eltern im Haus. Perfektionismus und die Hochsensibilität machen es mit schwer auf die Beine zu kommen. Würde mich gerne weiter austauschen. Habe im Moment Sorge davor, dass bald nichts mehr geht.
    Alles alles Gute Dir!!!

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    • Liebe Stefanie, danke für Deinen Kommentar. Nein, Du bist nicht alleine – wir sind viele. Auch wenn das traurig ist, es ist gut zu wissen. Du kannst mir jederzeit eine E-Mail schicken uns ich antworte, sobald ich kann. Burnout ist ein zentrales Thema nicht nur auf meinem Blog, sondern in unserer heutigen Gesellschaft. Und ich sehe nicht nur Mütter, die es trifft. Ich glaube auch, dass sehr sensible Menschen besonders gefährdet sind. Alles Gute!

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