#Gezwitscher 2018

1. Januar 2018:

  • Meine Kinder sind nun schon 4 und 6 Jahre alt. Aber man könnte noch immer einer weitere Person satt bekommen mit dem, was bei den Mahlzeiten unter’m Tisch landet.
  • Kinder lernen durch Nachahmung. Immer. Der Junge zieht seine Socken direkt vor’m Schlafen gehen aus und lässt sie neben das Bett fallen. Dort bleiben sie liegen – und würden dort liegen bleiben bis zum Seinnimmerleinstag. Eben ganz der Vater.

14. Januar:

  • Suche ich wirklich ernsthaft nach einem Elsa-Eisköniginnen-Kostüm für die 4jährige, oder? Es ist ihr Wunsch und sie wird eine von sicher wieder einmal mindestens 10 Elsas beim Kinderkarneval sein. 😦

5. März:

  • Ja, es wird Frühling. Hab es heute deutlich gespürt. 10 Grad plus sind doch eine  wahre Wonne!

24. März:

  • Wenn man Samstagsmorgens um 10:30h noch ungeduscht und zerzaust freudestrahlend die Haustür aufreißt und zwei Fremden gegenübersteht, die anfangen, einen zu zuschwallen, weil „Jesus ist ja jetzt schon über 2000 Jahre tot“ und so und man fragt, „Sind Sie von den Zeugen Jehovas?“ – „Ja, woran haben Sie das erkannt?“, sagt der Typ. Ich sage, „Das hab ich sofort gesehen. Ich habe den Postmann erwartet, denn hier klingeln ansonsten keine Fremden (nur immer wieder Leute von Euch).“ Ich wünsche den beiden einen schönen Tag und denke, sie hätten sich ruhig mal vorstellen können, ist ja höflicher, auch wenn man auf den ersten Blick erkennt, wer da vor der Tür steht. Und überhaupt, macht das Spaß, immer wieder von Tür zu Tür zu latschen und die Leute in Schlabberklamotten abzupassen? Und außerdem sind mir Glaubensgemeinschaften suspekt, wo Kinder noch nicht einmal ihren eigenen Geburtstag feiern dürfen und keine Geschenke bekommen. Vielleicht sollte ich mal zu deren Treffen gehen, um das auszudiskutieren. Haha.

30. März:

  • Manchmal, wenn die Kinder schlafen, so im besten Fall um 20:38h, schaue ich, was das Fernsehprogramm mir geboten hätte, so ab 20:15h. Manchmal läuft etwas, was mich interessiert (nur auf Sendern ohne Werbung), doch schalte ich nie ein, denn ich verpasse nicht gerne den Anfang von etwas. Und Mediathek hab ich mir auch abgewöhnt, weil ich etwas angefangenes auch gerne zu Ende sehe, aber es dann meist zu spät …
  • Auf arte der Film heut klingt gut. In der Beschreibung steht als letzter Satz, „Erst nach und nach versteht J., dass er seinen eigenen Weg finden muss – und lieben auch bedeutet, loslassen zu können.“

3. April:

  • Seit ich Kinder habe, komme ich Gefühl nicht mehr raus aus dem Perpetuum mobile aus Aufräumen, Umräumen, Wegräumen, Wegschm…, also Aufräumen. Und nie, wirklich nie scheint man ein Ergebnis zu sehen!
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