Die neue Platte von „Radio Doria“

Ich bin ein Fan deutschsprachiger Musik. Gut, vielleicht liegt es daran, dass ich zwangsläufig mit Schlagern und der „Neuen Deutschen Welle“ groß geworden bin. Aber nein, es hat sicher damit zu tun, dass ich mich trotz sehr guter Englisch-Kenntnisse meiner Muttersprache Deutsch einfach noch ein Stück näher fühle und sie mich gefühlsmäßig auf einer höheren Ebene anspricht – auch wenn ich mich der Englischen Sprache durchaus auch sehr nahe fühle, meine Muttersprache ist es nun einmal nicht. Zum anderen hat es aber auch damit zu tun, dass gerade in den letzten etwa 15 Jahren verdammt gut gemachte deutschsprachige Musik produziert wurde, und zwar gleichermaßen von Frauen wie auch Männern gesungen.

Vor wenigen Jahren bekam ich die erste Platte der Gruppe „Radio Doria“ geschenkt. Ganz in Pink gehalten schon optisch auffällig und mit dem Titel „Die freie Stimme der Schlaflosigkeit“ Interesse weckend. Die Gruppe um den Schauspieler Jan Josef Liefers, der also nicht nur gut schauspielern, sondern auch recht annehmbar singen kann, macht wirklich gute Musik, die mitreißt und ins Ohr geht. Jetzt erschien das zweite Album der „boygroup“ mit dem Titel „2 Seiten“. Was soll ich sagen: wenn ich das erste Album schon toll fand, hat mich das zweite wirklich überzeugt. Die Lieder gefallen mir noch mal besser, musikalisch erscheint mir dieses Album etwas abwechslungsreicher, auch wenn es insgesamt etwas ruhiger und nachdenklicher daherkommt als das Debutalbum, aber gerade das gefällt mir sehr gut. Es enthält verdammt tolle Texte mit Tiefgang und Themen, die mich sehr ansprechen und auch etwas Interpretationsspielraum lassen. Sie passen zu mir. Es ist auf jeden Fall für mich keine Musik, die man mal eben so nebenher und als Hintergrundberieselung laufen lassen sollte, sonder es lohnt sich, ihr die ganze Aufmerksamkeit zu schenken. Auch nach mehrmaligem Hören wird’s nicht langweilig – zumindest mir nicht.

Hier der Text von Lied Nr. 3 dieses neuen Albums. Ein verdammt schönes Lied, aber auch die anderen sind mehr als hören- und verstehenswert. Hört einfach mal rein.

Jeder meiner Fehler – Songtext von Radio Doria

Es fällt nicht leicht
Zu verstehen
Warum wir manchmal
Die falschen Wege gehen
Und die letzte Tür zurück
Ist mit Wenn und Aber zugebaut
Man findet sich zurecht
Aber nie raus aus seiner Haut

Doch mir scheint jeder meiner Fehler
Ist am Ende auch ein Schritt
Und jeder meiner Fehler
Brachte mich zu dir zurück
Und für jeden meiner Fehler
Will ich sagen: „Es tut mir leid“
Kannst du sie vergeben?
Vielleicht kannst du damit leben
Kannst du mit mir leben?

Will mit dem Kopf
Durch jede Wand
Hab‘ so viel Pläne
Unterwegs verbrannt
Hab‘ mir selber oft den Boden
Unter den Füßen weggezogen
Wollten wir gradeaus
Bin ich doch abgebogen

Und mir scheint jeder meiner Fehler
Ist am Ende doch ein Schritt
Und jeder meiner Fehler
Brachte mich zu dir zurück
Und für jeden meiner Fehler
Will ich sagen: „Es tut mir leid“
Kannst du sie vergeben?
Vielleicht kannst du damit leben
Kannst du mit mir leben?
Kannst du mit mir leben?
Oh, jeder meiner Fehler

Wovon werden wir erzählen
Zwischen all dem Schlecht und Gut?
Am meisten würd‘ ich bereuen
Hätten wir’s nie versucht
Und wenn die Mauern, die ich immer wieder bau‘
Irgendwann zerfallen zu Staub
Dann nur weil du an mich glaubst
Dann nur weil du mir vertraust
Oh, jeder meiner Fehler

Und mir scheint jeder meiner Fehler
Ist am Ende auch ein Schritt
Und jeder meiner Fehler
Brachte mich zu dir zurück
Und für jeden meiner Fehler
Will ich sagen: „Es tut mir leid“
Kannst du sie vergeben?
Kannst du mit mir leben?
Willst du mit mir leben?

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Durch die Nacht – Silbermond

Durch die Nacht – Songtext von Silbermond

Kann mich wieder nich‘ ablenken.
Alles dreht sich nur um Dich.
Ich liege hier und zähl die Tage,
wie viele noch kommen, ich weiß es nich‘.
Was hast Du mit mir gemacht?
Warum tust du mir das an?
Was soll ich noch ändern?
Ich komm nur wieder bei Dir an.

Ich will weg von hier!
Doch es scheint egal wohin ich lauf,
das mit Dir hört nicht auf,
sag mir wann hört das auf!

Und ich kämpf mich durch die Nacht.
Hab keine Ahnung was Du mit mir machst.
Ich krieg‘ Dich nich‘ aus meinem Kopf und dabei will ich doch!

Und ich kämpf mich durch die Nacht.
Bin unter Tränen wieder aufgewacht.
Ich krieg‘ Dich nich‘ aus meinem Kopf und dabei muss ich doch!

Alle meine Wünsche
habe ich an Dir verbraucht.
Ich kann es selbst nich‘ glauben,
denn nur ich hol mich da raus.
Es fällt mir schwer das zu kapier’n,
doch irgendwie wird es schon gehen.
Alles würde sich verändern, wenn ich Dich nich‘ mehr wiederseh‘.

Ich will weg von hier!
Doch ich weiß, egal wohin ich lauf,
das mit Dir hört nich‘ auf.
Sag mir wann hört das auf!

Und ich kämpf mich durch die Nacht.
Hab keine Ahnung was Du mit mir machst.
Ich krieg‘ Dich nich‘ aus meinem Kopf und dabei will ich doch!

Und ich kämpf mich durch die Nacht.
Bin unter Tränen wieder aufgewacht.
Ich krieg‘ Dich nich‘ aus meinem Kopf und dabei muss ich doch!

(Ich, ich, ich, oh ich, kann nich‘ mehr, ich kann nich‘ mehr!)

Doch ich kämpf mich durch die Nacht.
Hab keine Ahnung was Du mit mir machst.
Ich krieg‘ Dich nich‘ aus meinem Kopf und dabei will ich doch!

Und ich kämpf mich durch die Nacht.
Bin unter Tränen wieder aufgewacht.
Ich krieg‘ Dich nich‘ aus meinem Kopf und dabei muss ich doch!

Symphonie – Silbermond

Symphonie – Songtext von Silbermond

Sag mir was ist bloß um uns geschehn
Du scheinst mir auf einmal völlig fremd zu sein
Warum geht’s mir nicht mehr gut
Wenn ich in deinen Armen liege
Ist es egal geworden, was mit uns passiert

Wo willst du hin, ich kann dich kaum noch sehn
Unsre Eitelkeit stellt sich uns in den Weg
Wollten wir nicht alles wagen, haben wir uns vielleicht verraten
Ich hab geglaubt, wir könnten echt alles ertragen

Symphonie
Und jetzt wird es still um uns
Denn wir stehn hier im Regen, haben nichts mehr zu geben
Und es ist besser wenn du gehst

Denn es ist Zeit
Sich einzugestehn, dass es nicht geht
Es gibt nichts mehr zu reden, denn wenn es regnet
Ist es besser aufzugeben

Und es verdichtet sich die Stille über uns
Ich versteh nicht ein Wort mehr aus deinem Mund
Haben wir zu viel versucht, warum konnten wir’s nicht ahnen
Es wird nicht leicht sein, das alles einzusehn

Symphonie
Und jetzt wird es still um uns
Denn wir stehn hier im Regen, haben uns nichts mehr zu geben
Und es ist besser wenn du gehst

Denn es ist Zeit
Sich einzugestehn, dass es nicht geht
Es gibt nichts mehr zu reden, denn wenn es regnet
Ist es besser aufzugeben

Irgendwo sind wir gescheitert
Und so wie’s ist, so geht’s nicht weiter
Das Ende ist schon lang geschrieben
Und das war unsre…

Symphonie
Und jetzt wird es still um uns
Denn wir stehn hier im Regen, haben uns nichts mehr zu geben
Und es ist besser wenn du gehst

Denn es ist Zeit
Sich einzugestehn, dass es nicht geht
Es gibt nichts mehr zu reden, denn wenn es regnet
Ist es besser aufzugeben

Das Beste – Silbermond

Das Beste – Songtext von Silbermond

Ich habe einen Schatz gefunden
Und er trägt deinen Namen
So wunderschön und wertvoll
Und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen
Du schläfst neben mir ein
Ich könnt‘ dich die ganze Nacht betrachten
Sehen wie du schläfst, hören wie du atmest
Bis wir am morgen erwachen
Hast es wieder einmal geschafft
Mir den Atem zu rauben
Wenn du neben mir liegst
Dann kann ich es kaum glauben
Dass jemand wie ich, sowas Schönes wie dich, verdient hat
Du bist das Beste was mir je passiert ist
Es tut so gut wie du mich liebst
Vergess‘ den Rest der Welt
Wenn du bei mir bist
Du bist das Beste was mir je passiert ist
Es tut so gut wie du mich liebst
Ich sag’s dir viel zu selten
Es ist schön, dass es dich gibt
Dein Lachen macht süchtig
Fast so als wär‘ es nicht von dieser Erde
Auch wenn deine Nähe Gift wär‘
Ich würd‘ bei dir sein
Solange bis ich sterbe
Dein Verlassen würde Welten zerstören
Doch daran will ich nicht denken
Viel zu schön ist es mit dir
Wenn wir uns gegenseitig Liebe schenken
Betank‘ mich mit Kraft
Nimm mir Zweifel von den Augen
Erzähl‘ mir tausend Lügen, ich würd‘ sie dir alle glauben
Doch ein Zweifel bleibt
Dass ich, jemand wie dich, verdient hab‘
Du bist das Beste was mir je passiert ist
Es tut so gut wie du mich liebst
Vergess‘ den Rest der Welt
Wenn du bei mir bist
Du bist das Beste was mir je passiert ist
Es tut so gut wie du mich liebst
Ich sag’s dir viel zu selten
Es ist schön, dass es dich gibt
Wenn sich mein Leben überschlägt
Bist du die Ruhe und die Zuflucht
Weil alles was du mir gibst
Einfach so unendlich gut tut
Wenn ich rastlos bin, bist du die Reise ohne Ende
Deshalb lege ich meine kleine, große Welt in deine schützenden Hände
Du bist das Beste was mir je passiert ist
Es tut so gut wie du mich liebst
Vergess‘ den Rest der Welt
Wenn du bei mir bist
Ich sag’s dir viel zu selten
Es ist schön dass es dich gibt

„Liebe meines Lebens“ – Songtext

„Liebe meines Lebens“ (Songtext – Philipp Poisel)

Alles was ich weiß, weiß ich von dir,
alles was ich habe, hab‘ ich von dir,
alles was ich liebe, hat mit dir zu tun,
und so lang ich lebe, wird mein Herz nicht ruhn,
und so wird es immer bleiben,
du kannst gar nichts dagegen tun,

weil du die Liebe meines Lebens bist,
weil du die Liebe meines Lebens bist,
weil du die Liebe meines lieben Lebens bist,

alles was ich tue, gestern heut‘ und hier,
soll doch nur ein Umweg sein, auf meinem Weg zu dir,
alles was ich tue, hat nur einen Sinn,
dass ich am Ende meines Lebens endlich bei dir bin,
und so wird es immer bleiben,
du kannst gar nichts dagegen tun,

weil du die Liebe meines Lebens bist,
weil du die Liebe meines Lebens bist,
weil du die Liebe meines lieben Lebens bist,

und selbst wenn ich dich nie kriege,
dann wird eines für immer sein,
der Schmerz in meinem Herzen,
mein Leben ohne dich gewesen zu sein

und so wird es immer bleiben,
du kannst gar nichts dagegen tun,

weil du die Liebe meines Lebens bist,
weil du die Liebe meines Lebens bist,
weil du die Liebe meines lieben Lebens bist,

weil du die Liebe meines Lebens,
weil du die Liebe meines Lebens,
weil du die Liebe meines Lebens,
weil du die Liebe meines Lebens bist.

„Halt mich“ – Songtext

„Halt mich“ (Songtext – Philipp Poisel)

Die Eisenbahn
fährt durch unbekanntes Land,

vorbei an gold’nen Feldern,
tiefen Flüssen und zum Strand.

Der Vorhang vor dem Fenster,
flattert durchs Abteil.

Und ich vermiss dich,
weil…

…du Heimat und
Zuhause bist,
weil bei dir mein Bauchweh aufhört.

Halt mich, halt mich fest.

Tu sooo, wie wenn das jetzt für immer so bleibt,
für immer so bleibt,
für immer so bleibt,
für immer so bleibt.

 

Ich brauch kein‘ Kompass
und keinen sextant,
ich finde
stets zu dir.
Ich komm zurück,
weil ich dich mag.
Kopf in deinem Schoß,
wie eine Taube in ihrem Schlag.

Weil du Heimat
und Zuhause bist.
Weil bei dir mein Bauchweh aufhört.

Halt mich,
halt mich fest.

Tu sooo,
wie wenn das jetzt für immer
so bleibt, für immer so bleibt,
für immer so bleibt.

mmmm

Sonne in meinen Segeln.
Sonne auf meinem Weg.
Sonne in den Bäumen.
Sonne für dich.

Halt mich, halt mich,
halt mich, halt mich fest.

Tu sooo, wie wenn das jetzt für immer so bleibt,
Für immer so bleibt, für immer so bleibt,
für immer so bleibt, für immer so bleibt,
für immer so bleibt.

„Eiserner Steg“ – Songtext

„Eiserner Steg“ (Songtext – Philipp Poisel)

Ich atme dich ein
und nie wieder aus.
Schließ‘ dich in mein Herz.
Lass dich nicht mehr raus.

Ich trage dich bei mir
in meiner Brust.
Hätt‘ alle Wege verändert.
Hätt‘ ich sie vorher gewusst.

Jetzt steh ich am Ufer.
Die Flut unter mir.
Das Wasser zum Hals.
Warum bist du nicht hier.

Ich will dich einmal noch lieben
wie beim allerersten Mal.
Will dich einmal noch küssen
in deinen offenen Haaren.

 

Ich will einmal noch schlafen,
schlafen bei dir.
Dir einmal noch nah sein
bevor ich dich
für immer verlier‘.

Wer achtet auf mich jetzt,
dass ich mich nicht verlauf‘?
Und wenn ich jetzt falle,
wer fängt mich dann auf?

In all diesen Straßen
kenn‘ ich mich nicht mehr aus.
Da ist niemand mehr der wartet…
Der auf mich wartet…
Zuhaus‘

Ich will dich einmal noch lieben
wie beim allerersten Mal.
Will dich einmal noch küssen
in deinen offenen Haaren.

Ich will einmal noch schlafen,
schlafen bei dir.
Dir einmal noch nah sein
bevor ich dich
für immer verlier‘.
Für immer verlier‘.

Für immer, für immer, für immer, für immer, für immer
Für immer, für immer, für immer, für immer, verlier‘

Ich will einmal noch schlafen,
schlafen bei dir.
Dir einmal noch nah sein
bevor ich dich
für immer verlier‘.
Für immer verlier‘.