Ja, ist denn schon wieder Weihnachten…?!

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(Bildrechte: dieverlorenenschuhe)

Wie schnell so ein Jahr vergeht wird mir vor allem in dem Moment bewusst, wo ich mich wieder einmal daran mache, den Weihnbachtsbaum zu schmücken. Seit ich Kinder habe, mache ich dies am Abend des 23.12.

Und auch wenn es gefühlt erst gestern war, dass ich dieser Tätigkeit nachgegangen bin, so liegt doch ein langes und ereignisreiches Jahr hinter mir. Nach einem körperlichen Totalzusammenbruch, resultierend aus einem jahrelangen Raubbau an meinen physischen wie auch psychischen Kräften, rappelte ich mich wieder hoch – und kam mir dabei vor wie Phoenix aus der Asche. Es dauerte über 3 Monate, bis es mir gut genug ging, um wieder angstfrei(er) am Leben teil zu nehmen. Und ausgerechnet dann starb mein Vater an Leukämie. Nur 3 Monate hatte er mit dieser Diagnose noch gelebt.

Auch wenn ich nach wie vor zwischen Job, Haushalt und meinen kleinen KIndern hin- und herjongliere und für mich selber wenig an Ruhe bleibt, möchte ich stark bleiben und mich so schnell nicht wieder platt machen lassen. Ich hoffe auf ein besseres 2017 und bleibe trotz der schrecklichen Geschehnisse in der Welt vom Grunde her Optimist.

Gerne hätte ich mehr Zeit zum Bloggen, schaffe es aber irgendwie nicht. Zwar habe ich viele Ideen und angefangene Beiträge, die sich thematisch um den Burnout drehen, um Freundschaften oder auch um zwischenmenschlichen Enttäuschungen, aber „rausgehauen“ kriege ich sie dann meist nicht. Ich hätte noch mehr zu sagen zum alltäglichen Vereinbarkeitswahnsinn oder könnte Geschichten erzählen aus dem Gestern und Heute. Wer weiss, vielleicht kriege ich das hin, ohne jedes Wort dabei mit Gold aufwiegen zu müssen.

Mein Weg zu einem einigermaßen entspanntem Weihnachten

– ich habe dieses Jahr alle Geschenke für die Kinder – auch das Fahrrad für die Tochter – über das Internet bestellt und musste so nicht einmal in die überfüllte Stadt. Kann man sehen wie man will, aber ich hätte es zeitlich und somit nervlich nicht anders hinbekommen.

– ich habe keinen übertriebenen Hausputz veranstaltet,  sondern nur das allernötigste, also so wie immer. Die Fenster sind seit Monaten NICHT geputzt. Ist mir sch…egal. Ohne Sonne fällt das kaum auf. Und falls ich morgen die Küche nicht mehr gewischt kriege, ist mir das auch wumpe.

– ich habe die Kinder letzte Nacht bei den Großteltern schlafen lassen und so endlich mal ausgeschlafen und dann Vormittags die Geschenke für die Kids klar gemacht.

– ich habe nur zwei Sorten Plätzchen gebacken, und die lieben Kleinen hatten Spaß daran. Der Rest kam von den Omas.

– einem übertriebenen Deko-Wahn bin ich auch in diesem Jahr nicht erlegen.

– ich backe an Weihnachten keinen Kuchen. Wir haben Plätzchen und gekauften Stollen.

– der Mann macht eine Gans am 1. Feiertag. Am 2. lassen wir uns bekochen.

– ich habe für niemanden sonst Geschenke. Auch Karten habe ich leider nicht geschafft und nutze für die Weihnachtswünsche eben SMS und Whatsapp.

– ich halte meine eigenen Erwartungen einigermaßen flach.  Besser ist das…

Halleluja!

Ich wünsche Euch allen, die Ihr das hier lest, ein wundervolles und geruhsames Weihnachtsfest, möglichst keinen Familienstress und für das Neue Jahr 2017 neben bester Gesundheit ganz viel Freude, Glück und genügend Möglichkeiten, Eure Akkus regelmäßig wieder aufzuladen! Seid Euch gut!

Bis bald!

 

Frohe Weihnachten

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Copyright: dieverlorenenschuhe

Der Baum ist geschmückt, die Geschenke sind verpackt oder prepariert –  für die Präsentation unter dem Baum, das Essen ist vorbereitet (wird gleich fortgesetzt), die Kinder sind noch bei den Großeltern, kommen aber bald alle wieder. Dann stecke ich die noch in einigermaßen fotofähige Kleidung. Ach, ich müsste das Hemd für Junior noch bügeln. Und Mama ist müde, weil sie gestern viel zu spät ins Bett gegangen ist und schläft daher vielleicht schon vor der Bescherung ein (so wie Kind Nr. 2 im letzten Jahr)… .

Und wenn der Weihnachtsmann kommt, wird es bereits wieder dunkel, so dass ihm hoffentlich nicht auffällt, dass Mutti es nicht  mehr geschafft hat, die total verdreckten Fenster zu reinigen. Hallelujah!

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest 2015 und – falls wir uns bis Silvester nicht mehr lesen sollten, auch für das Neue Jahr 2016 alles erdenklich Gute!

Eure Sonja M. von DieverlorenenSchuhe